Open Space oder „Sky is the limit!“

Das Open Space Format wurde in den 1980er Jahren von Harrison Owen entwickelt – basierend auf seiner Erfahrung, dass Kaffeepausen und andere unorganisierte Begegnungen die produktivsten Teile von formalen Treffen waren.

Das Format war lange kaum bekannt. Heutzutage erfreut sich das Format durch Bar Camps und Meet Ups eines immer größeren Bekanntheitsgrads.

Mit der Open Space Methode wird…

  • Wissen geteilt
  • Probleme gelöst
  • innovative Ideen ausgetauscht
  • Veränderungen im Kopf und in Unternehmen angestoßen
selbstorganisierte Agenda eines Open Space

Die vier Prinzipien des Open Space

1. Die Menschen die da sind, sind die richtigen!
Es gibt nicht die richtigen oder falschen Teilnehmer. Jeder ist willkommen, der sich direkt betroffen und motiviert fühlt, etwas beitragen zu wollen. Die Teilnehmer sind auch nicht auf eine bestimmte Gruppe (Wissensstand, Berufsgruppe, Verantwortungsbereiche, Alter, …) eingeschränkt.
Egal ob es viele oder wenige sind, jeder ist wichtig.

2. Was auch immer heute geschieht, ist das einzige das geschehen konnte!
Sei bereit dich vom Ungeplanten und Unerwarteten überraschen zu lassen.
Denn was für die Menschen gilt, gilt auch für die Themen: jedes Thema ist richtig! Kein Thema ist zu klein und keines zu groß, um nicht angesprochen zu werden („Sky is the limit!“ ;-))

3. Es geht los, wenn es los geht.
Es geht um die Energie, nicht um die Pünktlichkeit.

4. Vorbei ist vorbei – nicht vorbei ist nicht vorbei.
Wenn die Diskussion früher als erwartet ausläuft, dann beende sie und mache was produktives (z.B. an einer anderen Session teilnehmen) oder eine Pause.
Wenn die Zeit rum ist, dann führe die Diskussion doch zu einem späteren Zeitpunkt weiter.

Das Gesetz der zwei Füße

Maximiere den Lerneffekt!
Wenn du in einer Session nichts lernst oder nichts beitragen kannst, dann verlasse die Gruppe und nimm an einer anderen Session teil.

Ablauf eines Open Space

  • Kurze Vorstellung des Gastgebers (= Sponsor des Events)
  • Kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer
  • Erklärung des Ablaufs
  • Teilnehmer schreiben ihre Fragen und Ideen auf Post its, Name nicht vergessen, denn du bist der Gastgeber/Host für dein Thema
  • Wenn die Themen aufgeschrieben sind, werden sie vom jeweiligen Host kurz vorgestellt und auf der vorbereiteten Agenda platziert
  • Gemeinschaftliche Änderungen an den Zeitslots bei Kollisionen („Ich möchte gerne zu Session X und Y, aber sie finden parallel statt. Macht es dir was aus, wenn du dein Thema einen Slot nach hinten schiebst?“) Nur die jeweiligen Hosts dürfen ihre Themen umhängen.
  • Los geht’s! Die Sessions werden der frisch erstellten Agenda nach durchgeführt.
  • Closing: kurzes Feedback zu den heutigen Einblicken und Learnings
  • Danach: Zeit zum Netzwerken!
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